Henryk M. Broder: „Erdogan hat es verdient, beleidigt zu werden.“

Hey Hobbyphilosophen,

dieses N24-Interview mit dem bekannten Publizisten Henryk M. Broder solltet ihr euch unbedingt mal ansehen!

Im Kontext geht es um Jan Böhmermanns „Schmähgedicht“ über den türkischen Präsidenten Erdogan. In den knappen fünf Minuten formuliert Broder eine kritische Aussage nach der anderen. Die N24-Chefmoderatorin Tatjana Ohm nimmt das einfach so hin. Doch die heftigen Ausdrücke des Publizisten regen zum Nachdenken an.

Was sagt ihr dazu?

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=EVbhNhW6JUM

Hier geht es zu Henryk M. Broders Blog: http://henryk-broder.com/

 

 

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4 Gedanken zu “Henryk M. Broder: „Erdogan hat es verdient, beleidigt zu werden.“

  1. Meiner Meinung nach hat Henryk M. Broders in vielen Dingen, die er anspricht, absolut recht…. Was ist deine persönliche Meinung dazu, Sven? 🙂

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    • Hey Laura! In welchen Punkten gibst du Broder Recht? Das Thema ist natürlich von vielen anderen Themen überschattet. Es geht hier lange nicht mehr darum, was Satire darf und was nicht. Mittlerweile geht es um deutsch-türkische Beziehungen und Flüchtlingspolitik. Das rechtspopulistische Magazin „Compact“ titelte sogar „Merkel im Erdowahn“.
      Meine persönliche Meinung dazu ist: Wir vergessen leider, dass es um eine nüchterne juristische Angelegenheit geht. Und nicht darum, ob ein fragwürdiger Präsident am längeren Hebel sitzt.
      Broder ist meiner Meinung nach zu emotional bei der Sache und eben nicht sachlich.
      Eine höhere „Aushalteschwelle“ für Politiker? Und es ist unsere Aufgabe, sie zu beleidigen?
      Ich halte das nicht für eine gute Lösung. Das würde Konflikte eher aufheizen, anstatt sie objektiv zu lösen…

      Gefällt 2 Personen

  2. Ich bin da ganz deiner Meinung, Sven. Broder geht es überhaupt nicht darum, ob es nun Satire war oder Schmähkritik, und ob solche Beleidigungen zulässig sind oder nicht. Er beurteilt nur seiner Meinung nach „schlechte“ Regierungschefs, die er beleidigt sehen will. Und das hat mit dem Fall Böhmermann und der eigentlichen Sache nicht mehr so viel zu tun.

    Gefällt 1 Person

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